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Wie wirken Farben und warum? Folientext und Folienfarbe

Wie wirken Farben und warum?

Im Folienschrift Shop auf Klebefisch.de kannst Du online aus ĂŒber 100 verschiedenen Folienfarben wĂ€hlen. So entstehen farbige selbstklebende Buchstaben aus Folie in Weiß, Schwarz oder Folientext aus Gold.

Aufkleber die im Digitaldruck hergestellt werden bieten durch die subtraktive Farbmischung sogar unbegrenzt viele Farbvariationen.

Mehr als 85% aller EindrĂŒcke nehmen wir Menschen ĂŒber das Sehen wahr. Farben faszinieren - wusstest Du, dass unterschiedliche Farben eine völlig verschiedene Wirkung auf den Betrachter haben? Farben lösen in unserem Unterbewusstsein GefĂŒhle und Assoziationen aus.

Stell Dir einen Erdbeerjogurt vor, der in einem braunen Jogurtbecher zum Kauf angeboten wird! Oder einen Schokoladenpudding im roten Becher. Vielleicht noch einen Arzt im schwarzen Kittel.

Stell Dir einen Sonnenuntergang in Schwarzweiß vor: Farben umgeben uns ĂŒberall! In der Werbung, in der Natur, im Leben. Doch was steckt genau dahinter? Welche Farbe wirkt wie? Was vermitteln uns Farben? Welche Farbe weckt welchen Sinnesreiz?

Farben lenken unsere Empfindungen und Gedanken. In der Werbepsychologie ist die Wirkung von Farben lĂ€ngst ein routiniertes Thema. Wir von Klebefisch.de haben die wichtigsten Informationen rund um dieses spannende Thema hier im Blog fĂŒr Dich zusammengetragen.
 

Farben existieren nicht wirklich!?

Wissenschaftler sehen in Farben elektromagnetische Wellen unterschiedlicher LĂ€nge. Schon Newton hatte entdeckt, dass man weißes Sonnenlicht in die Regenbogenfarben aufteilen und wieder zu weißem Licht zusammenfĂŒhren kann.

Ein roter Klebeschriftzug ist nicht wirklich rot. Unser Sehnerv erzeugt aus der Energie und der Schwingung des einfallenden Lichtes die Wahrnehmung von Farben. Rot hat eine WellenlÀnge von 656,6 Nanometer.

Farbspektren die wir als Mensch wahrnehmen reichen von den Infrarotstrahlen bis hin zu ultravioletten Strahlen. In diesem Zusammenhang teilt man Farben in „warme“ und „kalte“ Farben auf. Die WellenlĂ€ngen der Farben wirken nicht nur auf unser Auge sondern auf den ganzen Körper. Es gibt daher durchaus blinde Menschen die Energien und Schwingungen unterschiedlicher Farben wahrnehmen können.
 

Farbe und Kultur

Die FĂŒlle an natĂŒrlichen Vorkommen von farbgebenden Stoffen wirkte sich schon frĂŒher entscheidend auf die kulturelle Bedeutung von Farben aus. Farben die es selten gab, galten als edel und teuer. HĂ€ufig waren sie nur den Reichen vorbehalten. Im alten Ägypten war die Farbe Rot zum Beispiel nur fĂŒr Pharaonen bestimmt. Rot war ein Zeichen fĂŒr Kostbarkeit und des Heiligtums. Aber rot  steht auch immer schon fĂŒr Gefahr. Dies hĂ€ngt mit ganz natĂŒrlichen menschlichen Konditionierungen zusammen. Menschen sehen rot in Form von Blut nach UnfĂ€llen oder KĂ€mpfen. Sie sehen rotes Feuer bei BrĂ€nden oder Explosionen. Auch die Abendsonne geht glutrot unter und kĂŒndigt die Gefahren der Nacht an. Daher steht „rot“ auch heute noch fĂŒr Gefahr. Rot ist die Farbe auf Warnschildern an BahnĂŒbergĂ€ngen und Stoppschildern.

Unsere ganz individuellen LebensumstĂ€nde haben natĂŒrlich auch großen Einfluss auf die Wirkung von Farben. GrĂŒn gilt bei uns in Deutschland zum Beispiel als ein ganz gewöhnlicher Farbton. Überall treffen wir auf grĂŒne Dinge. Bei einem Volk welches in der WĂŒste lebt sieht dies jedoch ganz anders aus. Hier ist grĂŒn absolute „Mangelware“ und symbolisiert das Paradies.
 

Was sind eigentlich PrimÀr- oder SekundÀrfarben?

PrimĂ€rfarben (Cyan, Magenta und Yellow) können nicht aus anderen Farben gemischt werden! Diese PrimĂ€rfarben könnte man daher auch als „Grundfarben“ bezeichnen. Aber das Beste kommt erst: Aus diesen 3 Farben kann letztlich jeder andere Farbton gemischt werden.

Die SekundĂ€rfarben werden jeweils aus 2 PrimĂ€rfarben gemischt. Mischt man diese Farben zu gleichen Anteilen so entstehen jeweilig „Rot“, „GrĂŒn“ und „Blau“. Diese Farben sind dann bei den Lichtfarben jeweils primĂ€r.

Cyan und Magenta ergeben Blau; Yellow und Magenta ergeben Rot und Yellow und Cyan ergeben GrĂŒn.

Das Auge eines Menschen kann im Bereich der SekundÀrfarben maximal 200 verschiedenartige Farbnuancen erkennen. In der Natur sind SekundÀrfarben eher selten zu finden. HauptsÀchlich bei Fischen und bei Blumen.

Eine TertiÀrfarbe wird aus allen 3 PrimÀrfarben gemischt. Je nach Anteil der PrimÀrfarben entsteht eine neue TertiÀrfarbe. In der Natur zÀhlen TertiÀrfarben zu den hÀufigsten Farbtönen. Das menschliche Auge kann ca. 120.000 solcher Farbtöne wahrnehmen und unterscheiden.

Übrigens:
Im Onlineshop auf Klebefisch.de bieten wir Dir Folientexte aus allen Farbbereichen. Die selbstklebenden Buchstaben werden dabei via Schnittcomputer (Plotter) aus einer farbigen Folienbahn geschnitten.
 

Die additive Farbmischung

Nehmen wir einmal an, 3 Punktstrahler die jeweils mit rotem, grĂŒnem und blauem Licht strahlen, werfen ihre farbigen Lichtpunkte auf eine weiße FlĂ€che. Die Lichtpunkte werden nur dann farbig erscheinen, sobald sie sich nicht ĂŒberschneiden. Richtet man alle 3 Lichtpunkte auf einen Punkt aus, so erscheint dieser gebĂŒndelte Lichtpunkt als weißer Punkt.

Kommt zu einer Farbe eine andere Farbe hinzu entsteht ein neuer Farbton! Die additive Mischung wird in entsprechender Literatur oft auch als physiologische Farbmischung bezeichnet. Unsere Sensoren im Auge reagieren farbempfindlich. Den eigentlichen Sehvorgang kann man generell als additiv bezeichnen. Wir mischen die Farben erst in unserem Gehirn zu einem konkreten Farbeindruck. Mischt man „Blau“, „GrĂŒn“ und „Rot“ in gleichen VerhĂ€ltnissen, so entsteht zum Beispiel die besagte weiße Farbempfindung.

Die additive Farbmischung wird von der Dreifarbentheorie im Detail beschrieben. Die Bildschirmpixel (zum Beispiel am heimischen TV-GerĂ€t) bestehen aus vielen winzigen farbigen SegmentflĂ€chen. Da wir fĂŒr gewöhnlich aus einem grĂ¶ĂŸeren Abstand auf das FernsehgerĂ€t schauen, haben wir den Eindruck von gemischten Farbtönen. TatsĂ€chlich jedoch werden alle wahrgenommen Töne nur aus den 3 PrimĂ€rfarben (Blau, GrĂŒn und Rot) „zusammengesetzt“. Dabei nehmen wir die winzigen Segmente jetzt als einheitliche FlĂ€che wahr. Allein die Zusammensetzung und die VerhĂ€ltnisse der dargestellten PrimĂ€rfarben entscheiden ĂŒber unseren Farbeindruck.
 

Die subtraktive Farbmischung

In der Praxis findet das Prinzip der subtraktiven Farbmischung seine Anwendung zum Beispiel im Digitaldruck oder der Fotografie. 

Die subtraktive Farbmischung kann nicht einfach als das Gegenteil der additiven Mischung verstanden werden.

Hier handelt es sich um einen rein physikalischen Mischvorgang bei dem Pigmente tatsĂ€chlich gemischt werden. Es werden demnach keine Lichtfarben sondern materielle Farben (z.B. Malerfarben oder Tinten) miteinander vermengt. Hierbei „subtrahieren“ sich die Farben. Desto mehr PrimĂ€rfarben Du vermengst, desto dunkler der zu erwartende Ton. Vermengst Du aller Farben zu gleichen Teilen, entsteht der unbunte Ton „Schwarz“.

Durch einen gewöhnlichen Tintenstrahldrucker (oder auch durch den Digitaldruck) wird die subtraktive Farbmischung einfach erklÀrbar, verwendet werden hier die Farben Cyan (C), Magenta (M) und Yellow (Y). Um den Kontrast zu vertiefen wird zusÀtzlich Schwarz (K) eingesetzt. Daher auch der Name CMYK.

Ein Foto- oder Digitaldruck entsteht durch subtraktive Farbmischung. Auf Klebefisch.de kommen hierfĂŒr großformatige Vierfarbdrucker zum Einsatz. Wir drucken Dein Logo oder Deine Grafik mit hochwertigen, geruchsneutralen und umweltfreundlichen Latextinten.
 

Was bedeutet eigentlich FarbsÀttigung?

Die FarbsĂ€ttigung ist eine wesentliche Eigenschaft, welche man Farben zuordnet. Sie gibt die IntensitĂ€t („Buntheit“, „Farbigkeit“) eines Farbtons an. Je intensiver das Rot, desto intensiver die SĂ€ttigung. Auch der Begriff „Farbtiefe“ wird als Synonym fĂŒr die FarbsĂ€ttigung verwendet.

Stark ungesÀttigte Farben erscheinen grau und blass.

Übrigens:
Klebefisch.de fĂŒhrt ab sofort extrem gesĂ€ttigte Neonfarben. Bestelle Deinen Folientext oder Deine Klebebuchstaben zum Beispiel in „rotorange“ und wĂ€hle den Folientyp „High-Gloss / Neon“. Neonfarben wirken schreiend brillant und damit extrem aufmerksamkeitsstark. Ideal fĂŒr Deine Messebeschriftung oder die nĂ€chste Schaufensterwerbung.
 

Was ist eine Schmuckfarbe?

ZusÀtzlich zu den Basis- oder Grundfarben werden auch Schmuckfarben (oder auch Spotcolor) als Druckfarbe verwendet. So lÀsst sich der Farbtiefenumfang weiter ausbauen und es werden besondere Effekte möglich. Schmuckfarben bestehen aus Volltonfarben oder Effektfarben.

Weder Vollton- noch Effektfarben lassen sich aus den normalen Grundfarben mischen. Zu den Effektfarben zÀhlen zum Beispiel Silber-, Gold- oder Metallicfarbtöne.

Im Onlineshop auf Klebefisch.de kannst Du Deine Folienschrift oder Deinen Folientext in Gold, Silber und auch in fluoreszierenden Neonfarben bestellen.
 

Was versteht man unter Pastellfarbe?

Ganz allgemein versteht man unter Pastellfarben zarte, helle bzw. bleiche Farbtöne. Farben die nicht „schwer auftragen“ mit geringer FarbsĂ€ttigung.

Um eine Pastellfarbe zu erhalten wird ein „normaler“ Farbton mit viel Weiß vermischt, bis der Farbton hell und gebrochen erscheint. Der Grundfarbton bleibt dabei mit wenig IntensitĂ€t erkennbar. Bei Aquarellfarben wird Wasser anstatt Weiß beigemengt.
 

Nachts sind alle Katzen grau!

Das stimmt wohl! Um Farben sehen zu können benötigen wir Licht. Bei schlechter Beleuchtung werden die Sehzapfen nicht (oder kaum) aktiviert und wir sehen alles in Grautönen. Desto dunkler es wird, desto weniger Farben erkennen wir.

Farben von GegenstĂ€nden hĂ€ngen auch stark von der Farbe des einfallenden Lichtes ab. Wird ein weißer Gegenstand mit gelbem Licht bestrahlt so erscheint er uns zum Beispiel Gelb.  Wird ein roter Ball mit grĂŒnem Scheinwerferlicht angeleuchtet, so wĂŒrde er uns schwarz erscheinen. Farbwahrnehmungen sind daher sehr subjektiv und komplex zu beschreiben. Schon bei Kunst- oder Tageslicht entfalten die meisten Farben völlig unterschiedliche Wirkungen.

Muster fĂŒr Digitaldrucke oder auch farbige Folientexte sollten daher immer im „richtigen Licht“ betrachtet werden. Soll Deine Beschriftung spĂ€ter im Innen- oder Außenbereich angebracht werden?

Übrigens:
Egal ob fĂŒr Folienschrift, selbstklebende Buchstaben oder eigenen Digitaldruck: Klebefisch.de rĂ€t immer eher zu hellen Farbtönen. Gelb zum Beispiel bietet bei schwindendem Licht immer noch am meisten Farbkraft. So bleibt Deine Folienschrift am ehesten lesbar und werbewirksam.
 

Was ist ein Weißabgleich?

Man hat sich allgemein darauf geeinigt Sonnenlicht als neutrales, weißes Licht zu betrachten. Das Licht der Sonne bildet das ganze Farbspektrum ab.

Leuchtstoffröhren haben meist einen erhöhten GrĂŒnanteil; GlĂŒhbirnen hingegen haben (gegenĂŒber dem Sonnenlicht) oft einen stark erhöhten Rotanteil. Die „Farbigkeit“ einer Lichtquelle gibt man ĂŒbrigens als Farbtemperatur an.

In der Fotografie entsteht bei einem mit Leuchtstoffröhren aufgenommenen Motiv ein „GrĂŒnstich“. Dies kann man jedoch in der digitalen Fotografie durch einen „Weißabgleich“ ausgleichen. Hier lĂ€sst sich die gewĂŒnschte Farbtemperatur manuell einstellen. So kann der Fotograf entscheiden, ob ein Innenraum wie bei Tageslicht wirken soll oder ob sich die Warmtöne eines Kaminfeuers entfalten sollen.

HĂ€ttest Du das gewusst?

Es gibt Farbtöne die bei bestimmtem Licht (zum Beispiel dem Licht einer GlĂŒhbirne) genau gleich wirken („bedingt gleiche Farben“). Bei Sonnenlicht hingegen wirken genau diese Farbtöne dann verschieden. Auch gibt es Farben die bei Kunst- und Tageslicht und unter allen Bedingungen immer gleich wirken. Solche Farben nennt man auch „unbedingt gleiche Farben“.
 

So lassen sich Farben ordnen!

Es gibt viele unterschiedliche Systeme um Farben einzuordnenden und um deren MischverhÀltnisse zu beschreiben.

Zu den Farbmodellen zÀhlen zum Beispiel:

  • das HSB-System
  • das HSL-System
  • die Pantonefarben
  • das HKS System

Schlussendlich zielt jedes Farbsystem darauf ab, kommunikative MissverstÀndnisse in Bezug auf Farben zu vermeiden. Dadurch, dass den entsprechenden Farben jeweils Nummern oder auch Namen zugeordnet werden, werden klare Absprachen und Vereinbarungen möglich.

In diesem Blog sollen nachfolgend die gÀngigsten Systeme kurz vorgestellt werden.

Übrigens:
Folien fĂŒr selbstklebende Buchstaben und Folientext werden in einem FolienfarbfĂ€cher geordnet, den die Folienhersteller meist selbst herausgeben. Im Onlineshop auf Klebefisch.de findest Du die Folien des Herstellers „Oracal“. Geordnet nach dessen spezifischen Farbnamen.
 

Die Pantonefarben:

Das sogenannte „Pantone Matching System“ ist weltweit stark etabliert. Besonders in Werbeagenturen, Druckereien und bei grafischen Anwendungen. Die Pantonefarben enthalten ca. 1700 Sonderfarben. Jeder Farbe wurde hier eine spezifische Zahl zugeordnet.

Das System wurde von einem Unternehmen namens „Pantone LLC“ aus New Jersy entwickelt und etabliert.

FĂŒr das Pantone System sind 14 Ausgangsfarben nötig. Je nach MischverhĂ€ltnis ergeben sich hieraus alle anderen Farben. Jede Farbe hat demnach eine andere Zusammensetzung. Diese „Rezeptur“ wird von Pantone mit veröffentlicht. Typischerweise werden die Farben und die Rezepturen in einem FarbfĂ€cher dargeboten. ZusĂ€tzlich gibt es einen Guide der die Farben auf unterschiedlichen Papiersorten veranschaulicht. Da die Farbewerte je nach Untergrund teils stark variieren, wird den Pantonefarben neben der Nummer immer auch ein BuchstabenkĂŒrzel fĂŒr das verwendete Druckpapier zugeordnet.
 

Das HKS System:

Auch hier handelt es sich (wie bei Pantone) um eine „Schmuckfarbenpalette“. Dieses System findet hauptsĂ€chlich im deutschsprachigen Raum seine Anwendung. Hinter der AbkĂŒrzung steckt der Farbenhersteller „Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co.“

Der HKS-FĂ€cher enthĂ€lt 3520 Volltonfarben sowie 88 Basisfarben jeweils fĂŒr verschiedenste Papiersorten. Auch hier geht es um die objektive Vergleichbarkeit und Zuordenbarkeit der Farben.

Übrigens:
Vielen unserer Folien fĂŒr selbstklebende Buchstaben und Folientexte lassen sich Pantone oder HKS-Farbnummern zuordnen.
 

Das HSB- bzw. HSL-System:

Letztlich lassen sich Farben immer ĂŒber 3 verschiedene AusprĂ€gungen beschreiben. Dazu zĂ€hlt der jeweilige Ton der Farbe (Hue), die jeweils verwendete SĂ€ttigung (Saturation) und schließlich die entsprechende Helligkeit (Brightness). Das HSL-System unterscheidet sich hauptsĂ€chlich in Bezug auf die Angaben zur Helligkeit. Hier verwendet das HSL System die FarbintensitĂ€t (die Luminanz) als dritten Parameter.

Am PC wird der Farbton im HSB System mit einem Winkel (analog dem Farbkreis) zwischen 0 und 359 Grad angegeben. FĂŒr die SĂ€ttigung und die Helligkeit stehen die Prozentwerte 0 bis 100 Prozent zur VerfĂŒgung.
 

Matte und glÀnzende Farben!

Farben können uns Menschen „matt“ oder „glĂ€nzend“ erscheinen. Dieser Eindruck entsteht immer durch eine unterschiedliche OberflĂ€chenbeschaffenheit des farbigen Objektes. Glanz entsteht, wenn die OberflĂ€che das einfallende Licht teilweise oder ganz reflektiert. Wird das Licht nur schlecht oder eher diffus reflektiert, so entsteht ein matter Farbeindruck.

Übrigens:
Bei Klebefisch.de kannst Du Deinen Digitaldruck mit einem matten oder glÀnzenden Laminat veredeln lassen. GlÀnzende Laminate geben die Farben von Fotodrucken oder Grafiken brillanter wieder. Matte Laminate hingegen vermeiden störende Reflexionen und sind besonders im Innenbereich (bei Kunstlicht z.B. auf Messen) zu empfehlen.

Auch selbstklebende Buchstaben oder Deinen Klebeschriftzug kannst Du in matt oder glĂ€nzend bestellen. Im Folientyp „Basic“ bieten wir Dir hierfĂŒr jeweils 44 unterschiedliche Farbtöne an, im Folientyp "Matt" hast Du die Wahl aus 53 Farben.
 

Achtung: So wirken Farben!

Weiß
Weiß ist eigentlich unbunt und zĂ€hlt daher zu den „Nichtfarben“. Weiß wirkt unschuldig, klar, rein, leuchtend, weise und elementar. Folientext der auf Glasscheiben verklebt werden soll (zum Beispiel als Schaufensterwerbung oder als Werbung in der Heckscheibe) sollte in weiß bestellt werden. InnenrĂ€ume wirken immer dunkel. Deshalb bietet weiß hier den besten Kontrast. Weiße Dinge wirken leicht und gerĂ€umig. Schon deshalb sind KĂŒhlschrĂ€nke und Waschmaschinen vordergrĂŒndig weiß.

Rot
Rot ist in Deutschland der zweitbeliebteste Farbton. Rot wirkt warm aber auch aufregend. Hiermit wird Gefahr, Liebe und Kampf assoziiert. Du möchtest eine besonders auffĂ€llige Autobeschriftung und hast einen hellen Lack? Dann ist Folientext in roter Farbe eine gute Wahl.

Orange
Wirkt wie ein „Stimmungsaufheller“ und steht fĂŒr Tatendrang, Exotik und StabilitĂ€t. Orange sollte immer dann eingesetzt werden, wenn es um die Anregung von Sinnen geht. Orange lĂ€sst sich gut mit Silber, Gelb, Weiß und Rot kombinieren. Da Orange sehr aufmerksamkeitserregend wirkt, wird es in der Werbung oft in Headlines oder fĂŒr Aktionen eingesetzt. Orange eignet sich fĂŒr Folientext der stark auffallen soll und auf blaue UntergrĂŒnde verklebt wird.

Gelb
Wirkt anregend leicht und stimmt heiter. Gelb steht fĂŒr Erfolg, Vollkommenheit und GlĂŒck. Gelb kommt (auf schwarzen UntergrĂŒnden) oft als Hinweis- oder Warntext zum Einsatz.

Braun
Braun steht fĂŒr herzhaft aromatischen Geschmack und erinnert an naturfarbene WĂ€rme. Braun wirkt beruhigend und aromatisch. Viele assoziieren sofort das Wort „Kaffee“ damit. Braune Folienbuchstaben wirken auf weißen, gelben und silbernen UntergrĂŒnden. Braun lĂ€sst sich gut in helle Töne abstufen und mit Beige kombinieren. Hierher kommt wohl auch der bekannte Ausspruch: „Mit Beige und Braun kannst Du nichts versauen.“  

GrĂŒn
Wirkt regenerierend und ausgewogen. GrĂŒn ist die Farbe der Hoffnung und der Beharrlichkeit. Wir assoziieren Natur, Friedlichkeit und Entlastung. GrĂŒne Folienschrift wirkt regional, „bio“ und Fairtrade. GrĂŒn eignet sich gut fĂŒr weiße und gelbe Untergrundfarben. Kombiniert man GrĂŒn- und Brauntöne wird der Naturcharakter weiter verstĂ€rkt.

Blau
Blau ist laut Meinungsforschung in Deutschland die beliebteste Farbe. Fördert die VerstĂ€ndigung und wirkt harmonisierend. Blau steht fĂŒr Unendlichkeit, Frische und Zufriedenheit. SchriftzĂŒge in blau schaffen Vertrauen und wirken klar und deutlich. Auch Blau eignet sich gut fĂŒr weiße und gelbe UntergrĂŒnde. Kombiniert mit Orange wirkt Blau energiereich und vitalisierend.

Violett
Violett weckt spirituelle Energien und steht fĂŒr Magie und Inspiration. Damals in den 60er-Jahren stand die Farbe fĂŒr Rebellion und SouverĂ€nitĂ€t. Violett eignet sich fĂŒr die Werbung im Kontext mit Yoga- und Sportstudios, fĂŒr Naturheilverfahren und alles „Blumige“. Klebetexte in violetter Farbe wirken krĂ€ftig und geheimnisvoll.

Rosa
Rosa wirkt romantisch und mĂ€dchenhaft verspielt. Ob im Kinderzimmer ĂŒber dem Bett an der Wand, im SĂŒĂŸigkeitenladen um die Ecke oder im Spa-Bereich: Rosa eignet sich fĂŒr besonders sinnliche Folienschriften und WandschriftzĂŒge auf weißem Grund.

Schwarz
Mit Schwarz assoziieren wir die Worte: edel, traurig, schwer und kompakt. Schwarz ist machtvoll und bringt andere Farben kontrastreich zum Leuchten. Schwarze Folienschrift auf weißem Untergrund („hier hast Du es schwarz auf weiß“) wird als glaubhaft, seriös und ĂŒberzeugend empfunden.

Übrigens:
Im Onlineshop auf Klebefisch.de kannst Du schwarzen Folientext in matt und glÀnzend bestellen.
 

Die Wechselwirkung von Farben!

Durch die Kombination und das Wechselspiel verschiedener Farben entstehen unendliche Möglichkeiten.

Der gleiche Farbton in jeweils unterschiedlichen Umgebungen wirkt völlig anders. Der eigentliche Charakter einer Farbe liegt demzufolge nicht in der Farbe selbst sondern wird erst durch den Farbkontext bestimmt.

Unser Tipp:
FĂŒr Deine eigene Autobeschriftung oder Deinen Schaufenstertext solltest Du die Folientexte oder Klebebuchstaben nie aus mehr als 3 verschiedenen Farbtönen kombinieren. Auch hier gilt: Weniger ist mehr.

Egal ob selbstklebende Buchstaben, Plottext, Digitaldruck oder Fotodruck: Auf Klebefisch.de bist Du immer richtig! Wir wĂŒnschen Dir viel Spaß an Deiner KreativitĂ€t – die Welt ist bunt!